Prä-Inka-Kulturen
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Die vorkolumbischen Völker bearbeiteten viel Gold, das bei ihnen einen symbolischen Wert hatte. Sie stellten daraus Ritualgegenständ her, wie dieses Opfermesser oder Tumi. Privatsammlung
Den Mochicas folgte das mächtige Reich der Chimú, deren Glanz und Reichtum vor etwa 1000 Jahren weit herum bekannt war. Kleinode wie diese goldene Grabmaske (22 Karat) mit 14 Smaragdtränen wurden in den Ruinen der riesigen Lehmziegel-Pyramiden gefunden. (Museo de Oro del Peru, Miguel Mujica Gallo, Lima)
Dieser wertvolle Mumienschmuck wurde in Larache in Nordchile aus einem alten Grab geborgen, das Padre Le Paige auf etwa 1000 v. Chr. datierte. Zwei Halsketten, eine davon aus Türkisringen, die andere aus Lapislazuli-Röhrchen, umgeben eine goldene Brustplatte, einen großen Türkis und vier Goldglöckchen. Seitlich liegen zwei« Federn» aus durchbrochenem Gold. (Museo de San Pedro de Atacama, Chile)
Diese «Auserwählte Frau» aus vergoldetem Silber mit der langen rechteckigen Haartracht der Acllas und der zinnoberroten Schminke scheint ihre Arme nach dem Inka auszustrecken (23 cm Höhe). (Museo de Oro del Peru, Lima)
Totenmaske aus Gold - Chimú-Kultur – Breite 32 cm - Museo Nacional de Antropología y Arqueología, Lima - 1977
Chimú-Lambayeque Kultur - XII. Jahrhundert - Durchmesser: 10 cm - Gewicht 25 g - Bestattungsfigur mit ornamentalem Rock bekleidet und auf dem Gesicht befindet sich eine Begräbnismaske – besteht zu gleichen Teilen aus Gold, Silber und Kupfer - gegossen und gehämmert - Museo Arqueológico Brünning - Lambayeque - 1976
Zwei Vasen aus Gold mit Türkiseinlagen - Chimú-Kultur - Höhe 16 cm - Museo Nacional de Antropología y Arqueología - Lima - 1977
Vase aus Gold der Chimú-Kultur - Höhe 20,5 cm, Durchmesser oben 17 cm - Museo Nacional de Antropología y Arqueología - Lima - 1977
Vase aus Gold und Ohrenanhänger der Chimú-Kultur – Höhe der Vase 20,5 cm - Durchmesser oben 17 cm - Museo Nacional de Antropología y Arqueología – Lima - 1977
Armspange, Anstecknadel und Ohrenanhänger der Chimú-Kultur - Privatsammlung - 1969
Der goldene Tumi von Íllimo war ein Messer oder eine Zeremonialaxt der Lambayeque-Kultur (8. bis 14. Jahrhundert), obwohl er lange Zeit fälschlicherweise der Chimú-Kultur zugeschrieben wurde. Er wurde aus geprägtem Blattgold hergestellt und mit Halbedelsteinen eingelegt. Seine Klinge hatte eine halbkreisförmige Form und sein Griff war eine kunstvolle Darstellung einer Gottheit, vermutlich der mythische Naylamp, der in spanischen Chroniken erwähnt wird. Es ist das berühmteste Beispiel altperuanischer Goldschmiedekunst. Er wurde 1981 aus dem Museum für Anthropologie und Archäologie in Lima gestohlen. Das wertvolle gestohlene Stück hatte folgende Abmessungen: Gesamtlänge 43,5 cm; Länge der Figur des Gottes 29 cm; Länge des Messers in Form eines Halbmondes 14,5 cm; maximale Breite 15,5 cm. Das Gewicht war 1 Kilogramm. - 1977
Tumi aus Gold, Zeremonialaxt - Höhe 35,4cm - Gewicht 457,5 g - 22 Karat - mit Türkis besetzt – Chimú-Kultur - Museo Oro del Perú - Lima - 1977
Lambayeque-Kultur - Tumi aus Gold mit Türkiseinlagen, räpresentiert die Gottheit "Naymlap" - 22 Karat - Gewicht 536 g – Museo Oro del Perú - Lima - 1977
Gold- und Silbergussbrosche der Chimú-Lambayeque-Kultur - gehämmerte und geprägte Arbeit - mit Muscheln und Ohrenanhänger in Türkis – 12. Jahrhundert – Höhe 4.5 cm, Gewicht 7 g - Archäologisches Museum Brünning - Lambayeque - 1976
Gold-Armband der Nazca-Kultur - Colobri-Figuren im Flug und Ringe im Hochrelief - 18 Karat - Gewicht 60 g - Länge 14,2 cm, Breite 7 cm - Museo Oro del Perú - Lima - 1977
Vicus-Frías-Kultur - Goldhaarentferner - 20 Karat - Gewicht 41,5 g - Höhe 13 cm - Museo "Oro del Perú" Miguel Mujica Gallo - Lima - 1977
Goldener Brustschmuck der Tolima-Kultur, Kolumbien, ein Vogel-Mensch-Mischwesen mit durchbrochenem Mittelteil und ankerartigem Fuß (10,5 x 19,2 cm, 184 g). Museo del Oro, Bogotá, Kolumbien. - Buch: Bild 63 - Kolumbien - 1973
Goldene Totenmaske der Chimú (Breite 31 cm). Privatsammlung, Schweiz. - Buch: Bild 50 - Peru - 1969
Eine «Ídolo de Frías» genannte, da im Frías-Stil gearbeitete goldene Figur, die jedoch der Vicús-Kultur an der nordperuanischen Küste zugeschrieben wird. Sie wurde aus sechzehnkarätigem Gold getrieben und gelötet (Höhe 15,5 cm, Gewicht 60 g). Museo Arqueológico Brüning, Lambayeque, Peru. - Buch: Bild 64 - Peru - 1977