Im Süden Boliviens, in der Übergangsregion zwischen den kargen Anden-Ausläufern und den feuchteren Tälern des Nationalen Flora- und Fauna-Schutzgebiets Tariquía. Kleinbauern bauen auf den Hängen und in den Tälern vor allem Mais, Weizen und Gerste an. Das Bild zeigt das traditionelle Worfeln (Trennen von Spreu und Weizen bzw. Getreide) von Hand. Die Bauern werfen das gedroschene Getreide mit Gabeln oder Schaufeln hoch in die Luft. Der Wind weht die leichte Spreu (Hüllen und Strohreste) zur Seite. Die schwereren Getreidekörner fallen gerade nach unten auf den Boden und werden so sauber gesammelt. Diese Methode wird seit Jahrtausenden genutzt. Sie kommt ohne Maschinen aus und nutzt rein die Kraft des Windes. – Bolivien – 1976