In präkolumbischer Zeit war die kolumbianische Ostkordillere bis in Höhen von mindestens 3000 Metern dicht bewaldet. Spanische Kolonisten und landhungrige Mestizen rodeten die Wälder und bebauten die steilen Hänge mit Mais und Maniok. Regen spülte die fruchtbare Humusschicht zu Tal, bis weithin der blanke Gneis freigelegt war. Heute erfüllen gewaltige Schuttmassen die Täler, in denen die Flüsse zwischen Schotterbänken pendeln wie hier der Rio Chicamocha im Departement Santander. - Buch: Bild 20 - Kolumbien - 1977
In präkolumbischer Zeit war die kolumbianische Ostkordillere bis in Höhen von mindestens 3000 Metern dicht bewaldet. Spanische Kolonisten und landhungrige Mestizen rodeten die Wälder und bebauten die steilen Hänge mit Mais und Maniok. Regen spülte die fruchtbare Humusschicht zu Tal, bis weithin der blanke Gneis freigelegt war. Heute erfüllen gewaltige Schuttmassen die Täler, in denen die Flüsse zwischen Schotterbänken pendeln wie hier der Rio Chicamocha im Departement Santander. - Buch: Bild 20 - Kolumbien - 1977