Das Chota-Tal ist ein interandines Tal im Norden von Ecuador, das sich an der Grenze zwischen den Provinzen Imbabura und Carchi erstreckt. Im Gegensatz zum meist feuchten und grünen andinen Hochland Ecuadors herrscht im Chota-Tal ein halbwüstenartiges Mikroklima. Es ist das ganze Jahr über heiß und trocken. Das Tal bildet eines der wichtigsten Siedlungsgebiete der afroecuadorianischen Gemeinschaft in den Anden. Die Einwohner sind Nachfahren afrikanischer Sklaven, die während der Kolonialzeit von Jesuiten für die Arbeit auf Zuckerrohrplantagen in die Region gebracht wurden. – 1977
Das Chota-Tal ist ein interandines Tal im Norden von Ecuador, das sich an der Grenze zwischen den Provinzen Imbabura und Carchi erstreckt. Im Gegensatz zum meist feuchten und grünen andinen Hochland Ecuadors herrscht im Chota-Tal ein halbwüstenartiges Mikroklima. Es ist das ganze Jahr über heiß und trocken. Das Tal bildet eines der wichtigsten Siedlungsgebiete der afroecuadorianischen Gemeinschaft in den Anden. Die Einwohner sind Nachfahren afrikanischer Sklaven, die während der Kolonialzeit von Jesuiten für die Arbeit auf Zuckerrohrplantagen in die Region gebracht wurden. – 1977