Die Raimondi-Stele ist ein 1,95 Meter hoher, fein behauener Granitmonolith der vorkolumbianischen Chavín-Kultur aus Peru (ca. 900–550 v. Chr.), der heute im Nationalmuseum in Lima aufbewahrt wird. Sie zeigt den sogenannten „Stabgott“ (Staff God) – eine anthropomorphe, feline Gottheit, die in jeder Hand einen Stab oder Zepter hält. Das Relief ist so angelegt, dass sich bei einer Umkehrung der Betrachtungsperspektive (Kopfstand) völlig andere figürliche Gesichter und Symbole ablesen lassen. Benannt ist sie nach dem italienischen Gelehrten Antonio Raimondi, der sie im 19. Jahrhundert in der archäologischen Stätte Chavín de Huántar entdeckte. – Peru – 1976
Die Raimondi-Stele ist ein 1,95 Meter hoher, fein behauener Granitmonolith der vorkolumbianischen Chavín-Kultur aus Peru (ca. 900–550 v. Chr.), der heute im Nationalmuseum in Lima aufbewahrt wird. Sie zeigt den sogenannten „Stabgott“ (Staff God) – eine anthropomorphe, feline Gottheit, die in jeder Hand einen Stab oder Zepter hält. Das Relief ist so angelegt, dass sich bei einer Umkehrung der Betrachtungsperspektive (Kopfstand) völlig andere figürliche Gesichter und Symbole ablesen lassen. Benannt ist sie nach dem italienischen Gelehrten Antonio Raimondi, der sie im 19. Jahrhundert in der archäologischen Stätte Chavín de Huántar entdeckte. – Peru – 1976