Alpakas und Lamas grasen vor den beeindruckenden Zickzack-Mauern von Sacsayhuamán, einer monumentalen Ruinenstätte der Inka-Kultur, die direkt oberhalb der Stadt Cusco liegt. Die Festung wurde im 15. Jahrhundert unter dem Inka-Herrscher Pachacútec Yupanqui erbaut. Die schwersten Steine der Anlage wiegen über 100 Tonnen. Die Blöcke wurden so exakt behauen und ohne Mörtel zusammengesetzt, dass oft nicht einmal ein Blatt Papier dazwischen passt. Der historische Stadtplan von Cusco wurde von den Inka in Form eines Pumas angelegt – dem Symbol für die irdische Welt. Sacsayhuamán bildete dabei den Kopf des Pumas, während die zickzackförmigen Mauern die Zähne des Tieres (oder Blitze des Donnergottes Illapa) darstellten. Der ganze Komplex diente primär als zeremonielles und religiöses Zentrum. Heute sind nur noch etwa 20 % bis 40 % der ursprünglichen Struktur erhalten. Die Spanier trugen die kleineren Steine ab, um damit Kolonialkirchen und Wohnhäuser in Cusco zu bauen; die gigantischen Megalithe der Fundamente blieben jedoch unbeweglich stehen. – 1969
Alpakas und Lamas grasen vor den beeindruckenden Zickzack-Mauern von Sacsayhuamán, einer monumentalen Ruinenstätte der Inka-Kultur, die direkt oberhalb der Stadt Cusco liegt. Die Festung wurde im 15. Jahrhundert unter dem Inka-Herrscher Pachacútec Yupanqui erbaut. Die schwersten Steine der Anlage wiegen über 100 Tonnen. Die Blöcke wurden so exakt behauen und ohne Mörtel zusammengesetzt, dass oft nicht einmal ein Blatt Papier dazwischen passt. Der historische Stadtplan von Cusco wurde von den Inka in Form eines Pumas angelegt – dem Symbol für die irdische Welt. Sacsayhuamán bildete dabei den Kopf des Pumas, während die zickzackförmigen Mauern die Zähne des Tieres (oder Blitze des Donnergottes Illapa) darstellten. Der ganze Komplex diente primär als zeremonielles und religiöses Zentrum. Heute sind nur noch etwa 20 % bis 40 % der ursprünglichen Struktur erhalten. Die Spanier trugen die kleineren Steine ab, um damit Kolonialkirchen und Wohnhäuser in Cusco zu bauen; die gigantischen Megalithe der Fundamente blieben jedoch unbeweglich stehen. – 1969