Santiago de Chile zählt mit seinen drei Millionen Einwohnern (1977) zu den fünf größten Städten Südamerikas. Es liegt am Fuß der Anden und wird vom Mapocho durchflossen. 1541 von Pedro de Valdivia am Cerro de Santa Lucía gegründet, hat sich die Stadt zunächst um diesen Hügel ausgebreitet. Mittelpunkt ist nach wie vor die Plaza de Armas (oben), an der sich die mehrfach zerstörte Kathedrale, das bischöfliche Palais, die Post und Arkaden mit Geschäften befinden. Obwohl die kolonialspanische Schachbrettanlage noch immer vorherrscht, sind wegen verschiedener Großfeuer und Erdbeben nur wenige alte Gebäulichkeiten erhalten. In und um Santiago konzentriert sich mehr als die Hälfte der wirtschaftlichen Aktivitäten des Landes; mit seinen Universitäten und seiner technischen Hochschule reicht seine Bedeutung weit über Chile hinaus. - Buch: Bild 163 - Chile - 1976
Santiago de Chile zählt mit seinen drei Millionen Einwohnern (1977) zu den fünf größten Städten Südamerikas. Es liegt am Fuß der Anden und wird vom Mapocho durchflossen. 1541 von Pedro de Valdivia am Cerro de Santa Lucía gegründet, hat sich die Stadt zunächst um diesen Hügel ausgebreitet. Mittelpunkt ist nach wie vor die Plaza de Armas (oben), an der sich die mehrfach zerstörte Kathedrale, das bischöfliche Palais, die Post und Arkaden mit Geschäften befinden. Obwohl die kolonialspanische Schachbrettanlage noch immer vorherrscht, sind wegen verschiedener Großfeuer und Erdbeben nur wenige alte Gebäulichkeiten erhalten. In und um Santiago konzentriert sich mehr als die Hälfte der wirtschaftlichen Aktivitäten des Landes; mit seinen Universitäten und seiner technischen Hochschule reicht seine Bedeutung weit über Chile hinaus. - Buch: Bild 163 - Chile - 1976