Höchstes Hochgebirge Südamerikas, geprägt von Vulkanen, Trockenheit und indigenen Kulturen.
14 Ergebnisse
Ein Indio im Altiplano von Peru spielt mit entrücktem Ausdruck die Zampoña, deren Klänge (vielleicht ein Yaraví oder Triste?) die ganze Melancholie der Weite und Einsamkeit wiederzugeben vermögen. - Buch: Bild 6 - Peru - 1976
Dieses Bild zeigt eine Messe für Pachamama, die um 4 Uhr morgens bei - 17 °C gefeiert wurde. Die Opfergaben bestehen aus Kokablättern, Salz, Branntwein, Chicha, Zigaretten und Lebensmitteln (Departement Puno, Peru). - Buch: Bild 111 - Peru - 1969
Nichts kann die wirtschaftlich-soziale Spannweite so gut illustrieren wie die Anbaumethoden. Während in einigen Gebieten mit dem Traktor gearbeitet wird, bestellen Indios auf ihren Kleinstbetrieben die Felder immer noch in einer Weise, die sich seit der Inkazeit nicht geändert hat. Dieses Bild zeigt das Aufbrechen des Bodens mit der taclia. der einzinkigen lnka-Stechgabel. - Buch: Bild 90 - Peru - 1976
Eine Frau und ein Kind reiten auf einem Pferd durch die weite, schneebedeckte Ebene bei Chuquibambilla im peruanischen Departement Puno. Die Region befindet sich auf der kargen Hochebene der Anden (dem Altiplano) auf weit über 3.900 Metern Höhe. Das Foto zeigt eindrucksvoll die extremen Wetterbedingungen im peruanischen Hochland, wo Kälteeinbrüche und plötzlicher Schneefall im Winter das Leben der dortigen Hirtengemeinschaften stark prägen. – 1976
Kirche von San Juan de Chuquibambilla in der Nähe von Ayaviri, Departement Puno, auf ungefähr 3900 Meter Höhe. - Buch: Bild 95 - Peru - 1976
Im Altiplano, bei Chuquibambilla in der Provinz Melgar bei Puno, auf fast 4.000 Metern Höhe, können bei Kälteeinbrüchen die Nächte im Winter bitterkalt werden. Am Río Santa Rosa zeigt sich dabei die besondere Härte und Schönheit des Altiplano. Zwischen den vom Eis überzogenen Gräsern bewegen sich die Kühe langsam über die Weide, während der Fluss durch die kalte Landschaft zieht. Am Morgen liegt noch Frost auf dem Boden. Erst wenn sich die Sonne zeigt und höher steigt, löst sich die eisige Starre allmählich auf. – 1976
Bild aus dem winterlichen Altiplano Perus. Indiofrau mit Kind im Departement Puno. Sie holt getrockneten Lama- oder Kuhmist, der als Brennmaterial dient. - Buch: Bild 93 - Peru - 1976
Indiofrau mit ihrem Kind auf dem Rücken beim Kochen. Als Brennmaterial verwendet sie getrockneten Lama- oder Kuhmist, mit dem Blasrohr facht sie die Gluten an. Departement Puno, Peru. - Buch: Bild 117 - Peru - 1976
Solche Melonen-Hüte (oft Bombín genannt) sind charakteristisch für die indigene Bevölkerung im Altiplano von Peru und Bolivien. Die Kleidung in dieser Region spiegelt die jahrhundertealten Traditionen der indigenen Gemeinschaften. – Puno – 1972