Das Bild zeigt ein Quipu, ein komplexes und rätselhaftes System aus geknüpften Schnüren, das von den Inka und anderen vorhergehenden andinen Kulturen als Datenspeicher und zur Verwaltung verwendet wurde. Ein Quipu besteht aus einer horizontalen Hauptschnur, von der zahlreiche farbige, unterschiedlich lange Nebenschnüre herabhängen. Durch die Art der Knoten, die Farbe und Länge der Schnüre sowie die Position der Verknüpfungen wurden vor allem numerische Daten (wie Steuer- oder Lagerbestände), aber möglicherweise auch narrative Informationen und Kalenderdaten kodiert. Bis heute sind die genauen Schlüssel dieser „Knotenschrift“ nicht vollständig entschlüsselt, was sie zu einem der faszinierendsten Zeugnisse der voreuropäischen Schrift- und Verwaltungsgeschichte Südamerikas macht. – Peru – 1976
Das Bild zeigt ein Quipu, ein komplexes und rätselhaftes System aus geknüpften Schnüren, das von den Inka und anderen vorhergehenden andinen Kulturen als Datenspeicher und zur Verwaltung verwendet wurde. Ein Quipu besteht aus einer horizontalen Hauptschnur, von der zahlreiche farbige, unterschiedlich lange Nebenschnüre herabhängen. Durch die Art der Knoten, die Farbe und Länge der Schnüre sowie die Position der Verknüpfungen wurden vor allem numerische Daten (wie Steuer- oder Lagerbestände), aber möglicherweise auch narrative Informationen und Kalenderdaten kodiert. Bis heute sind die genauen Schlüssel dieser „Knotenschrift“ nicht vollständig entschlüsselt, was sie zu einem der faszinierendsten Zeugnisse der voreuropäischen Schrift- und Verwaltungsgeschichte Südamerikas macht. – Peru – 1976