Bei Huanuni im Departament Oruro. Nach getaner Arbeit ist ein Bauernpaar auf dem Weg nach Hause. Während die urbane Wirtschaft in Huanuni vom Cerro Posokoni und der Zinnmine dominiert wird, sichern kleine Familienbetriebe im Umland auf knapp 4.000 Metern Höhe durch den Anbau von robusten, traditionellen Feldfrüchten wie Kartoffeln, Quinoa und Cañahua ihre Grundversorgung. Die Region um Huanuni und den nahegelegenen Poopó-See leidet stark unter den ökologischen Folgen des jahrhundertelangen Bergbaus, weshalb die traditionelle, naturnahe Bodenbearbeitung ohne schwere Maschinen für die Bauern essenziell bleibt. Das Gespann aus zwei Rindern (Yunta) bricht die trockene, oft steinige Erde flach auf. Der Esel trägt dabei oft das kostbare Saatgut für die anstehende Aussaat vor der Regenzeit. – Bolivien – 1976
Bei Huanuni im Departament Oruro. Nach getaner Arbeit ist ein Bauernpaar auf dem Weg nach Hause. Während die urbane Wirtschaft in Huanuni vom Cerro Posokoni und der Zinnmine dominiert wird, sichern kleine Familienbetriebe im Umland auf knapp 4.000 Metern Höhe durch den Anbau von robusten, traditionellen Feldfrüchten wie Kartoffeln, Quinoa und Cañahua ihre Grundversorgung. Die Region um Huanuni und den nahegelegenen Poopó-See leidet stark unter den ökologischen Folgen des jahrhundertelangen Bergbaus, weshalb die traditionelle, naturnahe Bodenbearbeitung ohne schwere Maschinen für die Bauern essenziell bleibt. Das Gespann aus zwei Rindern (Yunta) bricht die trockene, oft steinige Erde flach auf. Der Esel trägt dabei oft das kostbare Saatgut für die anstehende Aussaat vor der Regenzeit. – Bolivien – 1976