Der Andenkondor (Vultur gryphus) im Flug. Er zeigt ein dunkles Gefieder mit einer charakteristischen weißen Halskrause und hellen Streifen an den Flügeln. Er gehört zur Familie der Neuweltgeier und gilt mit einer Spannweite von bis zu drei Metern als eine der größten flugfähigen Vogelarten der Welt. Obwohl der Andenkondor meistens mit den hohen Gipfeln der Andenkette (wie dem berühmten Colca Canyon) assoziiert wird, kommt er tatsächlich regelmäßig an die peruanische Pazifikküste herunter. Das Bild wurde nämlich bei der Halbinsel Paracas aufgenommen. Im Paracas-Nationalreservat und an der nahegelegenen Klippenküste nutzen die Kondore die starken Meereswinde und Aufwinde an den Steilküsten, um ohne großen Energieaufwand kilometerweit zu gleiten. Sie zieht es vor allem aus einem Grund dorthin: Nahrungsangebot. An der Küste ernähren sie sich vom Aas gestrandeter Meeressäuger (wie Seelöwen) oder den Überresten von Seevogelkolonien. – 1977
Der Andenkondor (Vultur gryphus) im Flug. Er zeigt ein dunkles Gefieder mit einer charakteristischen weißen Halskrause und hellen Streifen an den Flügeln. Er gehört zur Familie der Neuweltgeier und gilt mit einer Spannweite von bis zu drei Metern als eine der größten flugfähigen Vogelarten der Welt. Obwohl der Andenkondor meistens mit den hohen Gipfeln der Andenkette (wie dem berühmten Colca Canyon) assoziiert wird, kommt er tatsächlich regelmäßig an die peruanische Pazifikküste herunter. Das Bild wurde nämlich bei der Halbinsel Paracas aufgenommen. Im Paracas-Nationalreservat und an der nahegelegenen Klippenküste nutzen die Kondore die starken Meereswinde und Aufwinde an den Steilküsten, um ohne großen Energieaufwand kilometerweit zu gleiten. Sie zieht es vor allem aus einem Grund dorthin: Nahrungsangebot. An der Küste ernähren sie sich vom Aas gestrandeter Meeressäuger (wie Seelöwen) oder den Überresten von Seevogelkolonien. – 1977